So ein Rollator ist ein nĂŒtzliches Ding. Man kann beschwerdefreier an ihm gehen, sich abstĂŒtzen, in den Gehpausen auch draufsetzen. Doch wozu verfĂŒhrt er?
Was ist mit den alten Damen los? Sie duften nach Rosen. Und sonst? Woher kommt der Schnee in diesem GemÀlde.
Manche alte Liebe wÀrmt das Herz nur scheinbar, eigentlich ist die olle Pumpe lÀngst rostig geworden. Bleibt die Hoffnung auf dem Winter, der uns wÀrmt.
Manchmal scheint das Leben groĂ, wir fliegen auf den Schwingen der Liebe. Doch der andere zieht sich jĂ€h zurĂŒck, lĂ€sst uns stĂŒrzen. Vorbei.
DĂŒfte halten uns am Leben. Frauen, Rosen, Kaffee. Manchmal duften gerade die Ă€lteren Exemplare intensiv. Tröstet uns das?
Wie haltbar ist die Liebe? Wie haltbar sind Frauen im Leben eines Mannes? Oder umgekehrt, die Frage sei auch erlaubt. HĂ€lt Eis warm?
Ratten! Sie kapern das Schiff unseres Lebens, sie sind ĂŒberall. Es wird Zeit, sie vom Schiff zu werfen, zurĂŒck ins eiskalte Wintermeer. Das Leben gehört uns.
Warum so traurig? Nur, weil es trist ist um dich herum? Das ist kein Grund. Und auch nicht, dass die Sonne dir gerade nicht scheint. Das vergeht, alles wird gut.
Manchmal ist unsere Lage kaum auszuhalten. Bitterkeit legt sich auf unser kleines Leben, und wir wissen nicht einmal, warum das so ist.
Wir leben auf dem dĂŒnnen Eis der Illusion. Liebe? Sicher, wir sind von ihr beseelt, sie umgibt uns wie Wahrheit die Politiker. Doch dann: Die Illusion platzt.










