Dirty Boulevard
Über den glitzernden Boulevard schlenderst du voller Lust am Leben. Doch was siehst du? Schaust du hinter die glitzernde Fassade?
Über den glitzernden Boulevard schlenderst du voller Lust am Leben. Doch was siehst du? Schaust du hinter die glitzernde Fassade?
Wenn es dunkel wird, die Nacht sich aufs Land senkt, uns mulmig wird, hilft eines am besten: die Liebe.
Du ruhst in dir, Stein, liegst scheinbar unbeteiligt auf unserer hektischen Welt. Nichts bringt dich aus der Ruhe. Ich möchte sein wie du, aber ich muss weiter, muss weiter, muss fliegen.
Wollen wir wirklich vor der Wirklichkeit in die Knie gehen? Wir sehen die Scheiße, ja, aber lasst uns die Welt vergolden!
Ach Hüte. Einer fiel mir besonders auf: Er hing monatelang am Garderobenständer im Wartezimmer eines Psychiaters. Mehr sag ich nicht.
Was so ein Hut alles anrichten kann. Er muss nur eine ganze Weile im Wartezimmer einer Praxis für Psychiatrie hängen. Schon fliegen die Gedanken.
Hängt ein Hut am Ständer im Wartezimmer eines Nervenarztes. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Das gibt uns zu denken.
In der Ruhe liegt die Kraft. Bestimmt. Nur manchmal ist es mit der Ruhe vorbei, wenn man auf einen einst geliebten Menschen trifft.
Leer. Leer. Leer. Das Leben ist fad, was bleibt? Außer Selbstmitleid, meinst Du? Viel, zum Bespiel das Herz bleibt. Und eine Entdeckung.
Manche Liebenden sind feige, ducken sich weg, wenn der Geliebte in ihre Nähe kommt, fliehen. Das Problem: so wird das nix mit der Liebe.