No-Haiku: Stern
Wenn es dunkel wird, die Nacht sich aufs Land senkt, uns mulmig wird, hilft eines am besten: die Liebe.
Wenn es dunkel wird, die Nacht sich aufs Land senkt, uns mulmig wird, hilft eines am besten: die Liebe.
Du ruhst in dir, Stein, liegst scheinbar unbeteiligt auf unserer hektischen Welt. Nichts bringt dich aus der Ruhe. Ich möchte sein wie du, aber ich muss weiter, muss weiter, muss fliegen.
Wollen wir wirklich vor der Wirklichkeit in die Knie gehen? Wir sehen die Scheiße, ja, aber lasst uns die Welt vergolden!
Liebe kann so fern sein. Wie eine Wildgans hoch am Himmel, die über mir zieht und von Liebe schnattert.
Hängt ein Hut am Ständer im Wartezimmer eines Nervenarztes. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Das gibt uns zu denken.
In der Ruhe liegt die Kraft. Bestimmt. Nur manchmal ist es mit der Ruhe vorbei, wenn man auf einen einst geliebten Menschen trifft.
Irgendwann ist das gemütliche Leben vorbei, der Untergang klopft an die Türe. Spätestens jetzt ist Widerstand angezeigt. Und spätestens jetzt ist jetzt.
Leer. Leer. Leer. Das Leben ist fad, was bleibt? Außer Selbstmitleid, meinst Du? Viel, zum Bespiel das Herz bleibt. Und eine Entdeckung.
Was eine alte Liebe alles ausrichtet. Das frostige Herz schmilzt, der Winter auch; und von dem haben wir ja auch die Nase gestrichen voll.
Was ist mit den alten Damen los? Sie duften nach Rosen. Und sonst? Woher kommt der Schnee in diesem Gemälde.