Liebe kann so fern sein. Wie eine Wildgans hoch am Himmel, die ĂŒber mir zieht und von Liebe schnattert.
Ach HĂŒte. Einer fiel mir besonders auf: Er hing monatelang am GarderobenstĂ€nder im Wartezimmer eines Psychiaters. Mehr sag ich nicht.
Was so ein Hut alles anrichten kann. Er muss nur eine ganze Weile im Wartezimmer einer Praxis fĂŒr Psychiatrie hĂ€ngen. Schon fliegen die Gedanken.
HĂ€ngt ein Hut am StĂ€nder im Wartezimmer eines Nervenarztes. Tag fĂŒr Tag, Woche fĂŒr Woche, Monat fĂŒr Monat. Das gibt uns zu denken.
In der Ruhe liegt die Kraft. Bestimmt. Nur manchmal ist es mit der Ruhe vorbei, wenn man auf einen einst geliebten Menschen trifft.
Irgendwann ist das gemĂŒtliche Leben vorbei, der Untergang klopft an die TĂŒre. SpĂ€testens jetzt ist Widerstand angezeigt. Und spĂ€testens jetzt ist jetzt.
Leer. Leer. Leer. Das Leben ist fad, was bleibt? AuĂer Selbstmitleid, meinst Du? Viel, zum Bespiel das Herz bleibt. Und eine Entdeckung.
Manche Liebenden sind feige, ducken sich weg, wenn der Geliebte in ihre NĂ€he kommt, fliehen. Das Problem: so wird das nix mit der Liebe.
Was eine alte Liebe alles ausrichtet. Das frostige Herz schmilzt, der Winter auch; und von dem haben wir ja auch die Nase gestrichen voll.
So ein Rollator ist ein nĂŒtzliches Ding. Man kann beschwerdefreier an ihm gehen, sich abstĂŒtzen, in den Gehpausen auch draufsetzen. Doch wozu verfĂŒhrt er?









